Informed Choice heißt übersetzt so viel wie informierte Entscheidung.

 Kennen Sie das? Sie gehen zum Arzt, zur Hebamme, in die Klinik oder unabhängig von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu jemandem, weil Sie ein gesundheitliches Problem haben und bekommen eine Empfehlung.

 Entspricht diese Empfehlung ihren Vorstellungen, denken Sie nicht groß darüber nach, nehmen sie an und setzen sie hoffentlich auch um.

 Es gibt jedoch in der Medizin immer auch Empfehlungen, die einen erst einmal in Situationen bringen, in denen man Entscheidungen treffen muss, die als Laie kaum zu treffen sind. Oft setzt man sich dann an seinen Computer und fängt erst einmal an, wild zu "googlen". Das Resultat: Man ist nur noch verwirrter, denn "Google" bietet eine Vielzahl an fachlich wertvollen sowie nicht fundierten Informationen und unendlich vielen Meinungen.

 Man weiß nicht mehr, was man glauben kann und ist in höchstem Maße alarmiert, denn die Artikel, die sich am besten Verkaufen, sind die die abenteuerlich und spannend sind. Das will man als Schwangere allerdings gar nicht, Frau möchte Ehrlichkeit, Zuversicht und Hoffnung.

 Eigentlich wollte man sich beruhigen und Zuversicht tanken. Stattdessen herrscht im Kopf noch mehr Verwirrung und man ist noch hilfloser als vorher.

 Eine Beratung durch eine Fachperson, die die medizinischen Hintergründe und die Studienlage kennt, kann da sehr hilfreich sein. Die Beratung sollte kein zeitliches Limit haben, beantwortet alle Fragen, klärt über Vor- und Nachteile einer Intervention auf, informiert allerdings auch über die Vor- und Nachteile der Alternativen. So erhält man insgesamt wesentlich mehr Informationen und kann aufgrund dieser eine Entscheidung treffen, die nicht unbedingt leichter zu treffen ist, einem aber mehr Sicherheit gibt.

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