Die Rufbereitschaft beginnt etwa drei Wochen vor dem errechneten Termin des Kindes und endet mit der Geburt des Kindes. In der Regel sollte dies innerhalb der zwei Wochen nach dem errechneten Termin erfolgen.

 Obwohl die Hebammentätigkeit von den Krankenkassen übernommen wird, gibt eine Summe für die dauerhafte Erreichbarkeit, die nicht oder nicht vollständig von den Krankenkassen übernommen wird. Die Rufbereitschaftspauschale kann von Hebamme zu Hebamme zwischen 250,- und 1.000,- EUR betragen.

 Da Hebammen, die Geburten begleiten, wesentlich höhere Haftpflichtversicherungssummen zu begleichen haben, die bisher immer zur zweiten Jahreshälfte steigen, können auch die Rufbereitschaftspauschalen weiter steigen.

 

 Der weitere Verlauf dieser Problematik ist unbekannt und hängt von den Verhandlungen des Hebammenverbandes mit den Versicherern ab.

 

 Die meisten Krankenkassen beteiligen sich mittlerweile mit etwa 250,- EUR an der Rufbereitschaftspauschale. Einige Krankenkassen erwägen mittlerweile diese Beteiligung zu erhöhen. Dies ist bisher jedoch nur in der Planungsphase.

 

 Da jede Frau die Möglichkeit haben sollte, eine Eins-zu-Eins-Betreuung haben zu dürfen, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, sollten Sie dies unbedingt bei mir persönlich ansprechen. In den meisten Fällen lassen sich Lösungen finden, die eine Eins-zu-Eins-Betreuung auch in finanziell schwierigen Situationen möglich machen.