Hebammen begleiten Geburten - egal, wie und wo Ihr Kind zur Welt kommt!

 

 Für die Geburt gibt es verschiedene Modelle. Einige Hebammen arbeiten angestellt durch Kliniken und sind Ihre Ansprechpartner, wenn Sie mit Wehen in die Klinik fahren, um zu gebären.

Es gibt jedoch noch weitere Modelle:

 Hausgeburten: werden oft kontrovers diskutiert, sind aber statistisch ähnlich sicher wie eine Geburt in der Klinik.

 Geburtshaus: ist eine Alternative für Frauen, die nicht daheim gebären möchten, aber auch nicht in die Klinik möchten.

 Krankenhaus: hier gibt es nun ebenso verschiedene Modelle

Sie können wie bereits erwähnt mit Wehen in beinahe jede Klinik gehen und Ihr Kind dort gebären. Im Optimalfall können Sie dort bereits angemeldet sein, damit Ihnen all die schwangerschafts- und gesundheitsrelevanten Fragen nicht während der Geburtsarbeit gestellt werden müssen.

 Beleggeburten: Übersetzt heißt das so viel wie, dass Sie mit Ihrer Hebamme, die Sie bereits durch die Schwangerschaft begleitet hat, in die jeweilige Vertragsklinik der Hebamme gehen und mit der Unterstützung der Ihnen vertrauten Hebamme in der Klinik Ihr Kind gebären.

 

 Ambulante Geburt: bedeutet so viel wie, dass Sie einige Stunden nachdem Sie ihr Kind geboren haben, nach Hause entlassen werden. In der Regel bleiben Mütter etwa vier Stunden nach der Geburt noch in der Klinik. Wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind, Mutter und Kind während der Überwachungs-Phase nach der Geburt keine Probleme haben und alle Papiere fertig gestellt sind, dürfen Sie mit Ihrer Familie Heim und werden dann in die Obhut Ihrer Nachsorge-Hebamme entlassen.

 Stationäre Geburt: in diesem Fall bleiben Sie nach der Geburt nach Bedarf zwischen ein bis maximal fünf Tagen in der Klinik, abhängig davon wie Ihre Geburt verlaufen ist. Nach einer sogenannten vaginalen Geburt, werden Mütter früher entlassen als Mütter, die einen Kaiserschnitt hatten.